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Tag Archives: amelie hauptstock

Pop-Amok.

Veröffentlicht am 9. Januar 2014 Kommentare deaktiviert für Pop-Amok. Themen: , , , , , ,

Über Richard Alexander Heckert.

Amoklauf der Popkultur. In der Popkultur.
Was soll das denn? Was soll uns das sagen? Was will uns der Künstler damit sagen?
Ist doch egal. Es ist doch egal, was der Künstler damit sagen will. Es ist doch viel wichtiger, dass er erkannt hat, dass es etwas zu sagen gibt. Dass es die Notwendigkeit gibt, was in unserer Gesellschaft existiert, auch auszudrücken, sichtbar zu machen, erfahrbar zu machen. Zum Beispiel die Verworrenheit, die Überflut, das Versinken des Kleinen und Ruhigen im Großen und Lauten, die Superlative von allem.

Superlativismus
Wir sind nicht mehr gut, wir sind am Besten, am Größten, am Tollsten, am Wichtigsten, am Billigsten, am Innovativsten, wir sind die geilste Scheiße von allem. Wie kann das sein? Was ist denn eigentlich los mit unserer Welt, wenn wir keinen Raum mehr für Zeit haben? Würden sich nicht Kant und Einstein theoretisch in ihren Ruhestätten umherwälzen, wenn sie wüssten, dass wir heute ihre untrennbar vereinten Konzepte einfach wieder auseinanderstückeln? Wir haben keine Zeit mehr. Wir erleben sie. Wir erleben alles, immer, überall. Alles wird zum Fest, Feast, Fiesta. In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Ich weiß es nicht. Oder vielleicht nur in Ansätzen. Aber Richard Alexander Heckert weiß es. Oder vielleicht auch nur in Ansätzen, aber diese Ansätze teilt er mit uns. Pop-Amok. Die Gegenthese zum kommerziellen Pop. Der Blick des Künstlers auf uns, die Gesellschaft. Das Auge der Gesellschaft, nicht wahr, Herr Dix? Vielleicht glauben wir, dass wir das nicht verstehen. Aber wir verstehen es doch sehr wohl. Die Kunst verstört uns? Dann haben wir sie verstanden. Wir sind verstörend, verstört. Nicht mit dem ästhetischen Intellekt nehmen wir wahr, sondern mit empathischem Herzen. Wahrnehmen statt sehen. Erleben, aber rudimentärer, existentieller als jedes Festival es sein könnte. Kunst. Das ist unsere Freiheit.

Zuviel. Oder?
Pop-Amok erscheint als Durcheinander, als Chaos, als Überborstendes und Zerberstendes, als Kraft und Energie, die nicht weiß, wohin sie will oder soll. Gefangen in den Dimensionen des Papiers und den Dimensionen der betrachtenden Gedanken. Die Energie ist spürbar, weil sie von uns kommt, weil sie wiedergegeben wird in wilden Farben, in den Details, in den so vielen vielen Details, dass das Auge nicht mehr mitkommt. Die Kunst ist deshalb sozial, mitten in der Gegenwart, aus dem Jetzt, für das Jetzt. Die Kunst ist immer jetzt. Hier. Und auch darüber hinaus. Lokalkolorit? Ja. Doch nicht für immer. Der Verdruss, der Missmut, das Fehlen einer kohärenten Identität, wie sie uns mal nachgesagt wurde. Arbeit. Arbeit. Arbeit. Irgendwie sind die alten Phrasen hier ein Stück länger geblieben. Und dann wurde uns gesagt, wir sollen nun anders sein. Es gibt nämlich keine Arbeit mehr. Aber das ist alles, was wir können. Nein, ihr könnt auch Kultur. Ach so. Das wussten wir halt vorher nicht. Darf ich da auch meinen Helm aufsetzen und meine Lampe mitnehmen?
Es ist müßig. Enttäuscht, dass wir nicht sein dürfen, wie wir wollen, trotzig, dass ich nicht bin, was ich sein kann, weil keiner weiß, was das ist, das Ich. Das Sein.

Ich und Kunst
Also doch wieder die Kunst. Auch wenn viele an ihr vorbeigehen, auch wenn Pop-Amok radikal-sozialexpressionistisch ist und weiterhin Gesichter des Missmuts davor stehen, auch wenn die Kunst als außerhalb wahrgenommen wird, sie ist es nicht. Sie verdient das Selbstbewusstsein zu sagen: Ich bin scheißengeil. Ob mit oder ohne Lokalkolorit. Ich bin so, weil ich da bin, weil ich für euch da bin, weil ich das Auge bin, das ihr braucht oder sucht. Ich bin da.
Ich bin da.

www.heckertart.com

Zeit

Veröffentlicht am 25. Dezember 2013 Kommentare deaktiviert für Zeit Themen: , ,

Weihnachten, das ist, wenn wir morgens zur Oma fahren, um ihren Geburtstag zu feiern. Wenn wir Champagner trinken und Marzipantorte essen. Wenn wir auf dem Rückweg die geschmückten Weihnachtsbäume in und vor den Häusern zählen. Wenn endlich alle da sind, extra für diesen Tag. Wenn wir das Essen zubereiten, den Speck anschmelzen, die Kartoffeln schälen, die Kartoffeln reiben, die Zwiebeln schneiden und in den Speck geben zum Anschwitzen, wenn wir das dann über die geriebenen Kartoffeln gießen und mit Essig, Salz, Pfeffer und ein bißchen warmen Wasser unseren Kartoffelsalat abrunden. Wenn das Malzbier und die Bockwürstchen auf dem Tisch stehen. Wenn danach noch schnell die Geschenke verpackt oder gebastelt werden. Wenn das Christkind mit der Glocke läutet und der Weihnachtsbaum zum ersten Mal erleuchtet ist. Wenn das Geschenkpapier hinter dem Sofa verschwindet. Wenn die Augen glänzen und der Weihnachtsteller rumgereicht wird. Wenn die neuen Bücher gemeinsam gelesen, das Spielzeug gemeinsam aufgebaut, die Fotos gemeinsam angeschaut werden. Wenn die Musik immer leiser wird und das draußen für diesen Abend nicht nach innen dringt. Wenn wir uns zum Dank umarmen. Wenn das Bett ruft und bei jedem ein Lächeln im Gesicht ist.
Dann, ja dann ist Weihnachten.

Christmas is, when we ddrive to Granny to celebrate her birthday. When we drink Champagne and eat loads of marzipane cake. When we count the Christmas trees inside and outside the houses on our way back home. When everybody has arrived, especially for this one day. When we prepare our Christmas meal, peel the potatoes, grate the potatoes, cut the onions and sweat them in the hot oil, when we pour them over the grated potatoes and add vinegar, salt, pepper and a bit of warm water to complete our traditional cold Silesian potatoe salad. When Malt beer and Sausages are waiting on the table. When afterwards presents are hurrily wrapped or handicrafted. When the Christkind rings the Christmas bell and the Christmas tree is illuminated for the very first time. When the wrapping paper disappears behind the couch. When eyes gleam and the Christmas sweets are passed on. When new books are read together, new toys are assembled together, pictures are looked at together. When the music gets more gentle and the outside stays outside, just for this one day. When we hug each other thankfully. When it is bedtime and we all go to bed with a smile.
I guess then it is Christmas.

Fröhliche Weihnachten, and a merry Christmas!
圣诞快乐!
Christmas de mubarak sha!

(N:zama te khwakkha ye.)

Weibliche Vorbilder – Female role models

Veröffentlicht am 11. Dezember 2013 Kommentare deaktiviert für Weibliche Vorbilder – Female role models Themen: , , , , ,

Vielleicht liegt es an der kategorisch besinnlichen Jahreszeit oder an der endlich durchgesetzten Frauenquote oder an den neuen weiblichen Führungsspitzen oder an den ganzen Internetrecherchen, die ich durchgeführt habe, bei denen ein Thema immer wieder in mein Blickfeld kam: Die Rolle der Frau.

Maybe it is because of this categorically thoughtful time of the year or because of new political decisions to bring more women to pole positions in companies or because of all the internet research I did, there was always this one topic on my mind and on my screen: The role of women.

Altes Thema – altes Leiden?

Zugegeben, kein neues Thema, nein, ein ganz altes. Ich hatte mich eigentlich auch schon damit abgefunden, eine Meinung dazu gebildet zu haben, bis ich mit einer einfachen Frage konfrontiert wurde: Wen würden Sie denn als weibliches Vorbild benennen? Hm. Ich antwortete mit: Was würden Sie denn als starke weibliche Eigenschaft bennen? Hm. Ich habe nicht länger darüber nachgedacht, ich wollte mich eigentlich nicht schon wieder damit beschäftigen, war ich doch eigentlich der Ansicht, dass die Kategorien männlich und weiblich irgendwie veraltet und überholt sind und dass ich das Argument mit der Steinzeit zwar logisch nachvollziehbar, aber aktuellsozial unerträglich finde. Als hochentwickelte Gesellschaft berufen wir uns noch immer auf Instinkte und Gewohnheiten aus den Zeiten des Sammelns und Jagens? Sind wir nicht subtiler als das? Um mich nicht misszuverstehen: Ich widerspreche nicht. Ich kenne mich da auch zu wenig aus, um das bestätigen oder widerlegen zu können. Da ist bestimmt ganz viel Wahres dran. Ich widerspreche nur, wenn es heißt: Wir können ja gar nicht anders. Diese Zeiten sind vorbei. Wir können ja gar nicht anders. Wir können sehr wohl anders. Und wir wollen es auch, wie immer häufiger deutlich wird.

Was eigentlich wollen wir?

Ja, das ist die Frage. Was eigentlich wollen wir? Gleich behandelt werden? Alle Potentiale nutzen? Das klingt doch ganz vernünftig. Doch worin genau liegen eigentlich unsere Potentiale? Wenn ich mir meine Studierenden anschaue, dann erkenne ich in dem Seminarverhalten kaum genderdefinierte Unterschiede. Vielleicht den einen, dass die Studentinnen sich häufiger mitteilen als die Studenten. Das hängt aber eher vom Thema ab denn von einer sozialbiologischen Grundlage. Was nun eigentlich ist eine gute weibliche Eigenschaft? Natürlich können wir Frauen auch kämpfen und klug sein und gebildet und durchsetzungsvermögend und rational und führend. Natürlich. Denn Männer können ja auch einfühlsam und emotional und sozialkompetent und teamorientiert und geistig ernährend sein. Oder?

Was ist die weibliche USP?

Was also sind die wirklichen Vorzüge, die wir, um es mal wirtschaftlich auszudrücken, auch vermarkten können? Ich bin, wie so oft, zufällig über einen interessanten Beitrag eines TED-Talks gestoßen. Eigentlich hatte ich mich gerade mit dem Konzept Hackschooling beschäftigt (dazu bald mehr), als ich über Colin Stokes‘ Beitrag über versteckte Bedeutungen in (Kinder-)Filmen und welche Vorbilder sich daraus ergeben für seine Kinder. Aus seinen Beobachtungen ensteht für ihn ein Wunsch-Vorbild für seine Tochter (und auch für seinen Sohn):
– Making friends with everybody
– Love to share the knowledge to help others reach their potential
– Be a leader

Ich bin mir nicht sicher, ob es dabei um „typisch weibliche“ Eigentschaften geht, aber es sind Werte und Fähigkeiten, die sich in unserer (westlichen) Gesellschaft schon versteckt zeigen. Soziale Gefüge aufbauen, Wissen aneignen und weitergeben (auch im Sinne einer Tradition), die Richtung angeben. Wenn ich nur kurz überlege, dann fallen mir auf Anhieb viele kleine Situationen ein, in denen sich Frauen oftmals unbewusst so verhalten, und vor allem der letzte Punkt: führen, die Richtung angeben, das hat sich, auch bei mir, noch nicht ausreichend verankert. Denn es bedeutet auch Verantwortung für mehr als sich selbst zu übernehmen, wenn ich eine Person, eine Familie, ein Unternehmen, eine Gesellschaft in eine neue, menschliche Richtung führen möchte. Ganz ehrlich: Ich habe das auch nicht gelernt. Ich habe zwar auch nicht gelernt, dass Frausein schlecht ist, aber ich habe gelernt, nicht zu viel zu sein. Nicht zu erfolgreich, nicht zu gut, nicht zu gebildet, nicht zu emotional, nicht zu selbstbewusst, nicht zu visionär, nicht zu kraftvoll, nicht zu laut.
Making friends with everybody, das heißt, absichtslos und ohne Vorbehalte auf fremde Menschen zugehen und neugierig auf sie und ihre Geschichten sein und ihre Potentiale erkennen. Und dann: be a leader. Organisiere die Potentiale. Folge der Vision. Hilf dem Team, wo immer es Hilfe braucht. Erst dann kann das gemeinsame Projekt gelingen.

Worauf warten wir dann also noch?
Wenn wir doch schon wissen, was wir können, nämlich freundlich sein und gütig und anderen zu ihrer Stärke verhelfen (ich weiß nicht, ob das vielleicht auch der Grund ist, warum es so viele Lehrerinnen gibt…die gute Absicht des Teilens und Weiterbringens?), worauf warten wir dann noch mit der Umsetzung? Was wir tun können? Nun, wie wäre es im Kleinen, indem wir neuen, fremden Menschen mit Neugierde statt mit Argwohn begegnen oder indem wir dem Bruder mal zuhören statt ihn anzumeckern oder indem wir auch mal Nein sagen und Nein meinen, indem wir eine Idee teilen. Indem wir aufhören zu kämpfen und anfangen, zu freunden (erstaunlich, dass es hierfür gar kein adäquates Wort gibt, oder?). Und nicht zu vergessen: Auch ihr Männer dürft mitmachen:
„A real man is someone who trusts his sisters and wants to be on their team.“ (Colin Stokes)
Ihr seid also herzlich eingeladen, ein Teil unseres Teams zu werden.

Und weil sich dieser Vortrag von Collin Stokes lohnt, hier das ganze Video:

Veranstaltungshinweis

Veröffentlicht am 16. September 2013 Kommentare deaktiviert für Veranstaltungshinweis Themen: , , , , ,

Dieses Mal geht es nicht um meine eigene Veranstaltung, sondern um eine Empfehlung:

Zwei heimische Songwriter, die ich sehr für ihre Texte und ihre Hingabe zur Musik schätze, geben morgen ein Doppelkonzert in Essen, im alten Olympia Theater:

 

Tommy Finke Trio und Alex Amsterdam

17.9., 20.15 Uhr, Olympia Theater Essen in der Veranstaltungsreihe „Wilhelm live“.

Das alte Olympia Theater Essen war früher der Treffpunkt der Filmszene; nur zufällig entdeckte der neue Besitzer Andreas Wilhelm die Geschichte und Geschichten des Gebäudes bei der Renovierung. Jetzt soll in den charmvollen Gemäuern der alte Hauch wiederbelebt werden.

Wer Tommy Finke und Alex Amsterdam noch nicht kennt, dem empfehle ich das Reinhören hier und hier.

Ich freue mich schon sehr! Wer möchte, kann sich hier noch genauer informieren, oder mich fragen. Hurra!

Neues Projekt: works-for.us

Veröffentlicht am 13. September 2013 Kommentare deaktiviert für Neues Projekt: works-for.us Themen: , , , , , , ,

Es ist ein wenig still geworden mit Neuigkeiten aus dem *Hauptwort Quartier. Das liegt jedoch nicht an Ereignislosigkeit sondern, im Gegenteil, an vielen Ideen, die reifen und bald ihren Weg an die Öffentlichkeit finden werden.

Ein Projekt hat es schon geschafft mit ersten Schritten: gemeinsam mir Dennis Przystow haben wir works-for.us ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um ein interaktives Buch zu dem großen Thema: wie verändert sich unser Leben und vor allem unser Arbeiten in der heutigen Zeit? Welche Alternativen existieren bereits (erfolgreich) zur 9 till 5-Arbeitseinstellung? Welche Gründe sprechen für selbstständige Netzwerke und welche Visionen haben wir dazu?

Die Grundidee hinter dem Projekt: unsere geplante Printveröffentlichung wird live und unter Berücksichtigung von Leserkommentaren geschrieben. Unsere Ideen werden als Blog gesammelt und diskutiert, um dann überarbeitet in das offizielle Kapitel eingebunden zu werden. Begleitet werden unsere Ideen von Interviews mit Fachleuten, Freunden und Bekannten mit für uns interessanten Gedanken, Erfahrungen, Lebenswegen.

Wer sich beteiligen möchte: unter www.works-for.us sind die Anfänge bereits gemacht. Und es wird immer weiter gehen!

Wir informieren regelmäßig über unseren Fortschritt.

An euch, heimlich

Veröffentlicht am 9. August 2013 Kommentare deaktiviert für An euch, heimlich Themen: ,

Ihr kennt mich nicht.

Ihr wisst noch nicht einmal, dass es mich gibt.

Dass ich wegen euch nachts wach liege

Und morgens wieder mit euch aufwache.

Ihr seid einfach da

Und sprecht zu mir.

Ich höre eure Stimmen,

Eure Meinungen, eure

Stiche gegen mich.

Und ihr wisst noch nicht einmal, dass es mich gibt.

Ihr lebt euer Leben.

Euer altes Leben und zwingt mich dazu,

Teil davon zu werden, schon jetzt,

Ohne es zu wissen.

Ich plane meine freie Zeit, meine Urlaube, meine Wochenenden nach euren Terminen,

Ich gehe nicht ans Telefon,

Denn ich bin heimlich, wegen euch.

Wie eine Verbrecherin. Abtrünnige.

Ihr wisst nicht, dass es mich gibt.

Oder wollt es nicht wissen.

Dass ich da bin. Und je länger

Ihr es nicht wisst, desto weniger will ich,

Dass ihr es wisst.

Dass ihr mich seht.

Dass ihr es fühlt,

Wie groß eure Last auf mir, auf uns liegt.

Ihr kennt mich nicht.

Aber ich bin da.

Ich bin ein Teil in eurem Leben,

Auch wenn ihr das nicht wollt.

 

Ihr habt mich ja auch nicht gefragt.

Daniel Brandl im 8 1/2

Veröffentlicht am 8. August 2013 Kommentare deaktiviert für Daniel Brandl im 8 1/2 Themen: , , , , ,

7.8.2013. Abends.

 

Da ist es.

Ganz nebenbei.

 

Dieses feine Lächeln, wenn die Musik,

das Instrument, die Welle

ihn mitnimmt und trägt.

Dieser Moment,

in dem er nicht mehr ist,

sondern nur noch

der Körper des Cellos.

Sein Körper für das Cello.

Die Untrennbarkeit

von Instrument und Musiker.

Liebender der Improvisation.

Frei im Spiel und in den Möglichkeiten

und Nicht-Möglichkeiten seines Instruments.

 

Da ist es.

Ganz nebenbei.

 

Dieses feine Lächeln,

wenn die Musik, das Instrument,

die Welle

uns mitnimmt und trägt.

Veranstaltungshinweis: Daniel Brandl (Solo-Cello)

Veröffentlicht am 6. August 2013 Kommentare deaktiviert für Veranstaltungshinweis: Daniel Brandl (Solo-Cello) Themen: , , , , , , ,

Meine Lieben,

für morgen Abend, Mittwoch, 7.8., habe ich einen Tipp, der fast schon geheim ist, aber am Besten nicht geheim bleiben sollte. Mein guter Freund Daniel Brandl tritt morgen abend Solo mit Jazz-Cello im 8 1/2 in der Sonnenstraße in Dortmund auf. Ich freue mich sehr, dass er endlich mal wieder alleine, in aller Ton- und Improkraft zu erleben ist! Denn nach vielen Stationen mit anderen Künstlern (Pele Caster, Tommy Finke, Klee) und in Theaterinszenierungen in Klagenfurt, Hamburg und Bochum, trollt er sich wieder in ruhrgebietliche Auftrittsorte.

Los geht es ab 20.30, Sonnenstr. 74, Dortmund, Bar 8 1/2.

Ich werde da sein und mich von den wilden und wilderen Impros inspirieren lassen.

Bis morgen also!

Listen to your business

Veröffentlicht am Kommentare deaktiviert für Listen to your business Themen: , , , , ,

This article was inspired by a talk by Evelyn Glennie, a deaf or whatever we that are not deaf might call it percussionist, who learned and studied music by learning to hear with her whole body.

This made me think. As a normal, abled person I never was in the need to hear in a different way, to see in a different way, to talk in a different way. I was never pushed to accomodate to the standard. At least not by my physical abilities. But what impressed me most, was Glennie’s exposition of how important experimenting and therefore experiencing with all your possible senses and physical and emotional ways in general is. And for me, it just struck my mind, that we do not only have that in music, art or literature. We also have that in our professional lives, in our businesses. If I experience myself and my business, my work with all senses and if I listen to what sounds, metaphorical or real, there are, I might be able to offer more to a service, a product an idea than the simple explanation. I can offer my very own interpretation, I can offer what I really want to do and how I want to do it and what I need to do it. Trying to use more parts than just our hands to clap, this can train your abilities to think about the „what else?“ What else is there to empower me? What else is there to realize my idea, my vision? Who else is there to help me?

This might be a complex way of seeing the world and it might take longer than to just look from one superficial perspective. But it offers so much more understanding and experience of your own that I doubt it is not worth a try.

So, why not bring the idea of full-body-experience into business? Why not begin to think: What else could I do to make this project happen? What else can I try to motivate my colleague? What do I experience in my body when I talk to the clients and they are not happy with my work? What do I experience when they are happy with my work? It’s not about judging, it’s about experimenting: What is there? What is good? What isn’t?

So let’s allow ourselves to understand that we are more than just one perspective, more than just one sound and listen to us and to the sound of our businesses, of our jobs, of our lives. Doesn’t it sound interesting, impressive, familiar, warm, creative, powerful, maybe sad, but still full of light? I bet it does.

Here is the full talk by Evelyn Glennie:
http://on.ted.com/dhEZ

 

ANNA bei Kreuzviertel bei Nacht

Veröffentlicht am 2. Juli 2013 Kommentare deaktiviert für ANNA bei Kreuzviertel bei Nacht Themen: , , , ,

Neuer Termin!

Am kommenden Freitag, dem 5.7.2013, sind ANNA endlich wieder live zu sehen.

Im Rahmen von Kreuzviertel bei Nacht haben wir unseren Kultur-m2 vor dem wundervollen The Bookstore in der Kreuzstraße. Gegen 19.00 Uhr geht es los!

Kommt gerne vorbei! Wir haben Victor und unsere Lieder im Gepäck und ein paar andere Klassiker auch. Wer will, bringt das eigene Mikro, die Gitarre, ein Keyboard, ein Kazoo, Percussions mit und gesellt sich zu uns. Hauptsache, es wird bunt. Sollte es regnen, verlagern wir uns in den Laden, da ist es schön lauschig und buchig.

Weitere Infos zur Veranstaltung findet ihr hier.

Bis Freitag!

amelie

ANNAundvictor