Persönliche Beratung

In meiner Beratung habe ich mich auf den Umgang mit schwierigen Gefühlen spezialisiert. Gefühle helfen uns, unsere Erfahrungen zu bewerten und damit zu verarbeiten. Sie können ein Wegweiser für das sein, was wir wollen und was wir nicht wollen, für unsere Wünsche. Doch manchmal hat das Leben andere Pläne und wir werden mit Situationen konfrontiert, die zu viel sind. Zu viel, um sie auf einmal zu verarbeiten. So können Gefühle auch zu einer Belastung werden. Trauer, Angst, Selbstzweifel oder auch nur ein unbestimmtes, schlechtes Grundgefühl können sich dann sehr groß anfühlen, fast schon so, als würden wir darin ertrinken oder keinen Ausweg heraus finden. Dann sind wir das Gefühl anstatt es zu haben.

Das Gute daran: Wir können (wieder) lernen, mit ihnen umzugehen, denn sie alle sind uns wohlgeesonnen. Sie alle sind Signale für die Stellen, die eine besondere Aufmerksamkeit benötigen. Je länger wir diese Stellen ignorieren, desto größer, überwältigender werden sie. Denn eigentlich wollen sie dasselbe wie wir: gehört werden. All unsere Gefühle wollen, dass wir als Ganzes weitergehen. Sie sind auf unserer Seite. Im geschützten Raum ermögliche ich dir, deinen Gefühlen offen und annehmend zu begegnen. Ich arbeite körperorientiert nach der Focusing-Methode und ergänze um Elemente aus unterschiedlichen Bereichen, die mir selbst auch weitergeholfen haben: Embodiment, achtsame Bewegung, MBSR, persönlichlichkeitsbasiertes Coaching, kreativer Selbstausdruck.
Die Basis von Focusing und damit auch meiner Beratung lässt sich in etwa so beschreiben:

Unser Körper kennt den Weg

Alles, was wir erleben, erleben wir als Ganzes, als ganzer Körper. In unserer Sprache zeigt sich noch sehr deutlich die Verbindung zwischen Gefühl und körperlicher Reaktion: Wir hören auf unseren Bauch, haben ein gebrochenes Herz, etwas ist uns über die Leber gelaufen oder an die Nieren gegangen. Wenn wir genau hinhören, dann spüren wir vielleicht auch, dass unser Körper in bestimmten Situationen reagiert, dass er Wissen bereitstellt, das uns dabei helfen soll, ein gutes Leben zu haben. Der Körper kennt den Weg, auch wenn unser Kopf strauchelt oder scheinbar keine Lösungen liefern kann.
Oftmals haben wir aber verlernt oder gar nie gelernt, auf diese innere Stimme zu hören. Wir können jedoch jederzeit darauf zugreifen und somit lernen, mit schwierigen Gefühlen umzugehen und ein leichteres, bewussteres Leben zu führen.

Irgendetwas ist da

Wie kann sich das in deinem Körper anfühlen, wenn du traurig oder wütend bist? Vielleicht hast du irgendwie ein Gefühl von Leere in deiner Bauchgegend. Oder einen stechenden Schmerz an der Bauchseite. Vielleicht fühlt es sich auch so an, als ob du immer wieder gegen eine Wand läufst. Das alles können körperlich wahrnehmbare Signale dafür sein, dass ein Teil von dir ins Stocken geraten ist und sich nicht weiterentwickeln konnte. Diese Annahme ist ganz wichtig: Jedes Gefühl ist nur ein Teil von dir. Du bist immer größer als alles, was in dir passiert. Du kannst wahrnehmen, dass etwas in dir passiert. Und das ist das Entscheidende, denn dadurch wirst du handlungsfähig. Egal, wie sich diese Teile für dich anfühlen: Sie alle tragen einen großen Schatz für in sich und wollen, dass es für dich weitergeht. Alles, was aus uns selbst kommt, will, dass es uns gut geht. Deshalb wenden wir uns diesen Teilen gemeinsam zu, mit aufrichtigem Interesse und möglichst unvoreingenommen. Das mag vor allem am Anfang nicht leicht sein, aber durch jeden neuen Versuch wird es leichter, dir selbst freundlicher und annehmend zu begegnen.

Ruhe in den Körper einladen

Mit diesen Signalen, mit allem, was da kommt können wir Kontakt aufnehmen, durch Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Geduld und durch radikales Anerkennen (Ann Weiser Cornell: Radical Acceptance), also durch bedingungsloses Annehmen von dem, was da ist. Schon dieser erste Schritt, die Hinwendung zu dem, was da ist, bringt eine Veränderung mit sich: eine deutlich wahrnehmbare Entspannung in deinem Körper. Ein freudiges Aufgeregtsein. Eine Stimme, die sagt: Endlich! Endlich werde ich gesehen, gehört, endlich bin ich bewusst. Von da an kann dein Verständnis für deine Bedürfnisse wachsen. Du begreifst körperlich, warum sich manche Emotionen so groß oder schwer oder unbezwingbar anfühlen, und das gibt dir die Möglichkeit, an diesen Stellen zu heilen und dir als Ganzes Ruhe zu schenken.


Focusing arbeitet ohne Diagnosen. Jede:r ist willkommen! Denn in einem Focusing-Prozess interessiert uns genau das, was in diesem Moment real ist. Meine Aufgabe ist es, dich bei deinen eigenen Prozess zu begleiten und dir und dem, was sich bei dir bewegt, von außen Aufmerksamkeit und Freundlichkeit zu schenken. Ich gebe dir einen Raum, mit dir selbst sein und daraus wachsen zu können.

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Focusing nach Gene Gendlin, Ann Weiser-Cornell, Helene Brenner, Sybille Ebert-Wittich und Stefan Ebert.
Inspiriert und intensiviert durch tiefe Erfahrungen in den Ausbildungsgruppen am Psychologischen Zentrum Boppard.