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Monthly Archives: November 2014

Guttun-Adventskalender

#NotJustSad

Gerade in den letzten Tagen sind zahlreiche Beiträge über Tweets erschienen, die von depressiv Erkrankten unter dem Hashtag #NotJustSad veröffentlicht wurden. Ob die Aufklärung damit vorantgetrieben wird, kann ich gerade nicht beurteilen. Was es aber bewirkt, ist eine breitere mediale Präsenz des Themas. Dass dadurch Stigmatisierung und unzureichende Behandlungszeiten/-arten sich verändern, glaube ich nicht. Dennoch sind es notwendige Schritte, um für einen bewussteren, aufgeklärten Umgang mit psychischen Störungen zu sorgen.

Freunde fürs Leben e.V.

Um Freunde fürs Leben e.V. zu unterstützen, habe ich mir vorgenommen, einen Adventskalender zu machen, für mich selbst. Ich werde jeden Tag vom 1. bis 24.12.2014 etwas tun, was mir guttut. Das kann ein einfacher Spaziergang sein, dass kann in leckeres Essen sein oder die Zeit, die ich mit Freunden verbringe. Warum ich den Fokus auf mich selbst lege? Nun, erstens verbringe ich ja auch Zeit mit anderen Menschen. Das tut allen gut. Und zweitens: Selbstbesinnung ist nicht egoistisch, sie ist notwendig, um (wieder) Kraft für andere zu haben. Ich möchte mich selber überraschen lassen, was sich daraus ergibt, wer sich noch anschließen möchte, wer seine/ihre Zeit oder Ideen mit mir teilen möchte.

Es ist die Disziplin, jeden Tag an sich zu denken, egal, ob es einem gut oder schlecht geht, die ich mit diesem Projekt verbinde oder besser gesagt: in mir selbst initiieren möchte. Damit ich dann wieder mehr Kraft habe, mich für andere einzusetzen. Vor allem für diejenigen, deren Tage gekennzeichnet sind von Leere.

Blog-Kalender

Die tagesbegleitenden Einträge finden sich ab 01.12. dann auf meinem Blog „frau *hauptwort sagt„. Wenn jemand von meinen LeserInnen und Lesern einen Beitrag an Freunde fürs Leben e.V. spendet, dann möge er/sie mir bitte Bescheid geben. Ich spende zusätzliche 5% auf den Betrag.

*hauptwort unterstützt Freunde fürs Leben e.V.

Ich bin wählerisch bei der Auswahl unterstützenswerter Projekte. Seit einiger Zeit verfolge ich die Arbeit von Freunde fürs Leben e.V. und habe mich entschieden, sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Freunde fürs Leben e.V setzen sich dafür ein, das Thema Suizid aktiv anzugehen, betroffene Bekannte und Hilfesuchende zu unterstützen, sie zu vernetzen, und Selbstmord zu vermeiden.

10.000 Leben

Das ist die Zahl an Menschen, die sich in Deutschland jedes Jahr das Leben nehmen. 10.000! Das ist eine ganze Kleinstadt, die jährlich verschwindet. Die Gründe sind unterschiedlich; doch in den meisten Fällen führt eine fehlende psychologische Betreuung zu dem krassen Schritt des Suizids. Auch die zurückbleibenden Anghörigen benötigen Betreuung und Unterstützung, um nicht den gleichen Weg zu gehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wenig auch Krankenkassen bereit sind, sich auf das Thema Depression oder psychologische Prävention einzulassen, aus Angst, einen unaufhaltsamen Stein ins Rollen zu bringen. Psychische Krankheiten und Krankheitsbilder können mittlerweile immer genauer diagnostiziert werden; doch wenn sie nicht in die Kategorie „Trend“ fallen (siehe Burn-Out), dann sind die Fördermöglichkeiten in der Regel begrenzt. Eine längst überfällige Angleichung der Krankenkassenbeurteilungen ist noch immer nicht geschehen.

Doch ich will mich nicht empören über die Zustände, sondern lieber unterstützen und helfen, wo ich kann. Als angehende Focusing-Beraterin (ein Bereich der körperzentrierten Gesprächstherapie) möchte ich nicht nur meine fachlichen Fähigkeiten anbieten, sondern die aus meiner Sicht sehr notwendige Arbeit von Freunde fürs Leben e.V.auch finanziell unterstützen. Ich weiß, sie sitzen in Berlin und nicht in Dortmund, doch ihre Arbeit kann überall stattfinden.

Betterplace.org – die Plattform für soziale Unterstützung

Ich habe über betterplace.org eine Spendenseite eingerichtet, die ich in den nächsten Tagen mit Inhalten befüllen werde. Alle Spenden aus meiner dann startenden eigenen Aktion werden hier zu 100% an den Verein gehen. Neben der Spendensammlung möchte ich aber auch dazu beitragen, das Thema Depression/psychische Krankheiten öffentlicher zu machen und vor allem auf die einfachen Wege hinzuweisen, mit denen Menschen geholfen werden kann. Offenheit ist ein erster Schritt.

Bis ich meine Aktion fertiggestellt habe, ist die gute Arbeit des Vereins unter folgender Adresse zu finden: www.frnd.de oder direkt auf die Spendenseite von www.betterplace.org/frnd.

Soviel steht schon fest: Alle Spenden, die *hauptwort im Dezember einsammeln kann, werden durch 5% Anteil von mir ergänzt.

Ich danke schon jetzt für das Lesen dieses Beitrags und für die Unterstützung!

*amelie hauptstock