Zurück zur Startseite

Monthly Archives: August 2013

ANNA und Holly’s Cat im Café Chokolat

Veröffentlicht am 9. August 2013 Schreibe einen Kommentar

Am 18. September 2013, ab 19 Uhr, unterstützen ANNA ihre lieben Freunde von Holly’s Cat aus dem schönen Münster!

Holly’s Cat besuchen uns mit Ihrem Programm „The songs you love“, einer Mischung aus englischen Chansons, Klassikern der 50er, 60, 70er Jahre in neu adaptiertem Gewand, mit feinem Gesang, mit Ukulele und sanfter Gitarre.

Wir freuen uns sehr!

 

Café Chokolat

Neuer Graben 74

Dortmund

An euch, heimlich

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar Themen: ,

Ihr kennt mich nicht.

Ihr wisst noch nicht einmal, dass es mich gibt.

Dass ich wegen euch nachts wach liege

Und morgens wieder mit euch aufwache.

Ihr seid einfach da

Und sprecht zu mir.

Ich höre eure Stimmen,

Eure Meinungen, eure

Stiche gegen mich.

Und ihr wisst noch nicht einmal, dass es mich gibt.

Ihr lebt euer Leben.

Euer altes Leben und zwingt mich dazu,

Teil davon zu werden, schon jetzt,

Ohne es zu wissen.

Ich plane meine freie Zeit, meine Urlaube, meine Wochenenden nach euren Terminen,

Ich gehe nicht ans Telefon,

Denn ich bin heimlich, wegen euch.

Wie eine Verbrecherin. Abtrünnige.

Ihr wisst nicht, dass es mich gibt.

Oder wollt es nicht wissen.

Dass ich da bin. Und je länger

Ihr es nicht wisst, desto weniger will ich,

Dass ihr es wisst.

Dass ihr mich seht.

Dass ihr es fühlt,

Wie groß eure Last auf mir, auf uns liegt.

Ihr kennt mich nicht.

Aber ich bin da.

Ich bin ein Teil in eurem Leben,

Auch wenn ihr das nicht wollt.

 

Ihr habt mich ja auch nicht gefragt.

Daniel Brandl im 8 1/2

Veröffentlicht am 8. August 2013 4 Kommentare Themen: , , , , ,

7.8.2013. Abends.

 

Da ist es.

Ganz nebenbei.

 

Dieses feine Lächeln, wenn die Musik,

das Instrument, die Welle

ihn mitnimmt und trägt.

Dieser Moment,

in dem er nicht mehr ist,

sondern nur noch

der Körper des Cellos.

Sein Körper für das Cello.

Die Untrennbarkeit

von Instrument und Musiker.

Liebender der Improvisation.

Frei im Spiel und in den Möglichkeiten

und Nicht-Möglichkeiten seines Instruments.

 

Da ist es.

Ganz nebenbei.

 

Dieses feine Lächeln,

wenn die Musik, das Instrument,

die Welle

uns mitnimmt und trägt.

Veranstaltungshinweis: Daniel Brandl (Solo-Cello)

Meine Lieben,

für morgen Abend, Mittwoch, 7.8., habe ich einen Tipp, der fast schon geheim ist, aber am Besten nicht geheim bleiben sollte. Mein guter Freund Daniel Brandl tritt morgen abend Solo mit Jazz-Cello im 8 1/2 in der Sonnenstraße in Dortmund auf. Ich freue mich sehr, dass er endlich mal wieder alleine, in aller Ton- und Improkraft zu erleben ist! Denn nach vielen Stationen mit anderen Künstlern (Pele Caster, Tommy Finke, Klee) und in Theaterinszenierungen in Klagenfurt, Hamburg und Bochum, trollt er sich wieder in ruhrgebietliche Auftrittsorte.

Los geht es ab 20.30, Sonnenstr. 74, Dortmund, Bar 8 1/2.

Ich werde da sein und mich von den wilden und wilderen Impros inspirieren lassen.

Bis morgen also!

Listen to your business

This article was inspired by a talk by Evelyn Glennie, a deaf or whatever we that are not deaf might call it percussionist, who learned and studied music by learning to hear with her whole body.

This made me think. As a normal, abled person I never was in the need to hear in a different way, to see in a different way, to talk in a different way. I was never pushed to accomodate to the standard. At least not by my physical abilities. But what impressed me most, was Glennie’s exposition of how important experimenting and therefore experiencing with all your possible senses and physical and emotional ways in general is. And for me, it just struck my mind, that we do not only have that in music, art or literature. We also have that in our professional lives, in our businesses. If I experience myself and my business, my work with all senses and if I listen to what sounds, metaphorical or real, there are, I might be able to offer more to a service, a product an idea than the simple explanation. I can offer my very own interpretation, I can offer what I really want to do and how I want to do it and what I need to do it. Trying to use more parts than just our hands to clap, this can train your abilities to think about the „what else?“ What else is there to empower me? What else is there to realize my idea, my vision? Who else is there to help me?

This might be a complex way of seeing the world and it might take longer than to just look from one superficial perspective. But it offers so much more understanding and experience of your own that I doubt it is not worth a try.

So, why not bring the idea of full-body-experience into business? Why not begin to think: What else could I do to make this project happen? What else can I try to motivate my colleague? What do I experience in my body when I talk to the clients and they are not happy with my work? What do I experience when they are happy with my work? It’s not about judging, it’s about experimenting: What is there? What is good? What isn’t?

So let’s allow ourselves to understand that we are more than just one perspective, more than just one sound and listen to us and to the sound of our businesses, of our jobs, of our lives. Doesn’t it sound interesting, impressive, familiar, warm, creative, powerful, maybe sad, but still full of light? I bet it does.

Here is the full talk by Evelyn Glennie:
http://on.ted.com/dhEZ